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Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff tötet verschiedene Bakterien ab, indem er die Zellwand der Mikroorganismen zerstört. Auf diese Weise hält er Haut und Schleimhaut keimfrei, desinfiziert also. Durch die Keimfreiheit im Mundraum schützt er vor Karies und Zahnfleischentzündung. Allerdings lässt die Wirkung hier nach andauerndem Gebrauch nach.
Was sollten Sie beachten? - Vorsicht bei Allergie gegen Chlorhexidin! - Vorsicht bei Allergie gegen Phenol (z.B. Pyrogallol, Triclosan und Vanillin)! - Vorsicht bei Allergie gegen das Lösungsmittel Polyethylenglycol (EU-Nummer E 431)! - Vorsicht bei Allergie gegen Zitronensäure (z.B. in Citrusfrüchten, Johannisbeeren, Äpfel)! - Vorsicht bei Allergie gegen Gewürze, ätherische Öle und Terpentinöl! - Vorsicht bei Allergie gegen Sennesblätter oder -früchte! - Das Arzneimittel enthält in geringen Mengen Alkohol, sollte deshalb von Alkoholikern gemieden werden. - Vorsicht ist geboten bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegenüber Sorbit oder Fructose (Fruchtzucker). Die Stoffe sind als Hilfsstoffe enthalten und können Magen-Darm-Beschwerden auslösen. - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer: - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker: - Wunden in der Mundschleimhaut, sowohl tiefe, als auch eher oberflächliche (schuppende) Wunden
Welche Altersgruppe ist zu beachten? - Kinder unter 3 Jahren: Die Darreichungsform ist für diese Altersgruppe nicht geeignet.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit? - Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann. - Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Beeinträchtigung des Geschmacksempfindens - Verfärbung der Zunge, die vorübergehend ist - Verfärbung der Zahnoberfläche, die vorübergehend ist
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung? Gurgeln Sie mit dem Arzneimittel. Oder: Spülen Sie mit dem Arzneimittel die Mundhöhle. Oder: Spülen Sie mit dem Arzneimittel das Zahnfleisch. Lassen Sie das Arzneimittel 30 Sekunden einwirken. Danach spucken Sie das Arzneimittel aus und vermeiden Sie ein Verschlucken. Spülen sie nicht mit Wasser nach.
Dauer der Anwendung? Die Anwendungsdauer ist nicht begrenzt. Sie richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung.
Überdosierung? Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Anwendung vergessen? Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
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